Wissenswertes über Dauermagnet-Werkstoffe

Auf den folgenden Seiten informieren wir Sie ausführlich rund um Magnete und Begrifflichkeiten in der Magnettechnik. Darüber hinaus stellen wir Ihnen Magnetwerkstoffe und deren Herstellungsmethoden vor.

Wissenswerte Fakten zum Thema Magnet oder Magnettechnik sind aufgeteilt in:

Zunächst nennen wir Ihnen Wissenswertes zu Permanentmagneten

Permanentmagnete

Permanentmagnete (auch Dauermagnete genannt) zeichnen sich durch ein intaktes statisches Magnetfeld nach der Magnetisierung des Herstellungsprozesses aus. An ihrer Oberfläche besitzen sie je einen oder mehrere Nord- und Südpol(e). Die Earth Mag GmbH hat sich auf den Vertrieb hochwertiger Permanentmagnete spezialisiert. Auf Ihrer Internetseite bietet sie viele Informationen zu den wichtigsten Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten von Permanentmagneten.

Herstellung von Permanentmagneten

Zur Herstellung der Permanentmagnete eignen sich folgende Legierungen:

  • Aluminium, Nickel und Kobalt (AlNiCO) – zusammen mit einer Eisenlegierung verarbeitet
  • Samarium und Kobalt (SmCo)
  • Neodym, Eisen und Bor (NdFeB)
  • Wismut, Mangan und Eisen

Die Herstellung eines Permanentmagneten geschieht wie folgt: Zunächst werden die jeweiligen Stoffe vermischt und zu einem kristallinen Pulver vermahlen. Dies wird dann in einem Magnetfeld gepresst. Durch das anschließende Sintern und erneute Magnetisieren wird die Dichte nochmals erhöht. Durch magnetische Einwirkung während des Pressens und Wärmeeinwirkung beim Sintern richten sich die Kristalle in parallelen Strömen nach dem Magnetfeld aus. Selbst wenn keine äußere Magnetisierung mehr erfolgt, behalten die Kristalle ihre Ausrichtung. Eine abschließende Beschichtung ist zum Schutz des Magneten erforderlich – insbesondere bei NdFeB-Magneten. Die Herstellung von Permanentmagneten erfolgt inzwischen überwiegend in China. Die Gründe dafür sind die dortigen Rohstoffvorkommen sowie die internationale Preis- und Marktpolitik.

Varianten und Eigenschaften von Permanentmagneten

Hier sind die häufigsten Varianten von Permanentmagneten bzw. Dauermagneten mit deren wichtigsten Eigenschaften:

AlNiCo-Magnete (Aluminium-Nickel-Kobalt-Magnete):

  • Recht unempfindlich gegenüber Korrosion und Hitze
  • Geringere Dichte als andere Permanentmagnete
  • Können leicht brechen

NdFeB-Magnete:

  • Hohe Energiedichte
  • Sehr hohe magnetische Kraft
  • Weniger temperaturbeständig als AlNiCo-Magnete

SmCo-Magnete:

  • Hohe Energiedichte
  • Hohe Temperaturbeständigkeit
  • Im Herstellverfahren nicht preisgünstig

Reine Eisenmagnete sind ebenfalls den Permanentmagneten zugehörig, haben aber von allen die geringste Haftstärke.

Einsatzgebiete der Permanentmagnete

Grundsätzlich hängen die Einsatzmöglichkeiten der Permanentmagnete von ihren Grundeigenschaften ab. Vor allem finden Permanentmagnete in der industriellen Produktion Verwendung.

Zu diesen Bereichen zählen unter anderen:

  • Elektromotoren
  • Generatoren
  • Elektrotechnik

Darüber hinaus gibt es für Permanentmagnete weitere Einsatzbereiche wie zum Beispiel:

  • Energietechnik (wie z.B. bei Dynamos und zum Antrieb von Windkraftanlagen)
  • Fördertechnik
  • Automobilindustrie
  • Als Magnetverschlüsse oder Magnetrührer in Magnetsystemen
  • Maschinenbau
  • Medizintechnik
  • Luft- und Raumfahrttechnik
  • Medien- und Kommunikationsbereich
  • In Separationssystemen
  • Sensorik
  • Mess- und Regeltechnik
  • u.v.m.
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