• Permanentmagnete

      Permanentmagnete zeichnen sich dadurch aus, dass ihr Magnetfeld nach der Magnetisierung während des Herstellungsprozesses erhalten bleibt. Die EarthMag GmbH ist auf den Vertrieb hochwertiger Permanentmagnete spezialisiert und bietet unter earthmag.de zahlreiche Informationen zu den wichtigsten Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten.

      Herstellung

      Zur Herstellung der Permanentmagnete eignen sich Legierungen wie Aluminium, Nickel und Kobalt (AlNiCo), welche zusammen mit einer Eisenlegierung verarbeitet werden, Samarium und Kobalt (SmCo) oder Neodym, Eisen und Bor (NdFeB). Ebenfalls geeignet, jedoch heute weniger verwendet, sind Bismut, Mangan und Eisen. Die Herstellung erfolgt, indem die jeweiligen Stoffe vermischt und zu einem kristallinen Pulver gemahlen werden. In einem Magnetfeld wird das Pulver gepresst und die Dichte durch das anschließende Sintern und erneute Magnetisieren nochmals erhöht. Durch die magnetische Einwirkung während des Pressens und die Wärmeeinwirkung beim Sintern richten sich die Kristalle in parallelen Strömen nach dem Magnetfeld aus und behalten diese Ausrichtung auch bei, wenn keine äußere Magnetisierung mehr erfolgt. Zum Schutz des Magneten ist, vor allem bei NdFeB-Magneten, eine abschließende Beschichtung erforderlich. Aufgrund des dortigen Rohstoffvorkommens sowie der internationalen Preis- und Marktpolitik erfolgt die Herstellung von Permanentmagneten inzwischen überwiegend in China.

      Varianten und Eigenschaften

      AlNiCo-Magnete sind recht unempfindlich gegenüber Korrosion und Hitze, haben jedoch eine geringere Dichte als andere Permanentmagnete und können relativ leicht brechen. NdFeB-Magnete haben eine, dank der hohen Energiedichte, sehr hohe magnetische Kraft. Allerdings sind sie weniger temperaturbeständig als Aluminium-Nickel-Kobalt-Magnete. SmCo-Magnete zeichnen sich sowohl durch einer hohen Energiedichte aus, als auch durch einer zugleich hohen Temperaturbeständigkeit, sind allerdings im Herstellverfahren nicht preisgünstig. Reine Eisenmagnete zählen ebenfalls zu den Permanentmagneten, haben jedoch die geringste Haftstärke.

      Einsatzgebiete

      Die Einsatzmöglichkeiten der Permanentmagnete hängen von ihren Grundeigenschaften ab. Sie finden in der industriellen Produktion unter anderem im Bereich Elektromotoren und Generatoren sowie in der Elektrotechnik Verwendung. Darüber hinaus können als weitere Einsatzbereiche genannt werden: Die Energietechnik, beispielsweise bei Dynamos und zum Antrieb von Windkraftanlagen, die Fördertechnik, die Automobilindustrie, Magnetverschlüsse oder Magnetrührer in Magnetsystemen, der Maschinenbau, die Medizintechnik, die Luft- und Raumfahrttechnik, der Medien- und Kommunikationsbereich, Separationssystemen, die Sensorik sowie die Mess- und Regeltechnik - um nur einige Beispiele zu nennen.