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AlNiCo

Magnetic characteristics at room temperature
cast AlNiCoRemanence Coercive force Energy product Working Br bHc (BH)max temperature Grade IEC standard mT kA/m kJ/m³ °C nom. nom. nom. max. LN9 - 690 37 9 450 LN10 AlNiCo 9/3 650 42 10 450 LN12 - 720 45 12 450 LN13 - 700 48 13 450 LNG11 AlNiCo 8/4 720 37 11,2 525 LNG13 AlNiCo 12/6 700 50 13 525 LNG16 - 800 53 16 525 LNG18 - 1050 46 30 525 LNG32 - 1180 46 32 525 LNG34 - 1180 44 34 525 LNG37 AlNiCo 37/5 1200 48 37 525 LNG40 - 1250 48 40 525 LNG44 AlNiCo 44/5 1250 52 44 525 LNG48 - 1250 52 48 525 LNG52 AlNiCo 52/6 1300 56 52 525 LNG60 - 1350 56 60 525 LNGT18 AlNiCo 17/9 580 90 18 525 LNGT28 AlNiCo 26/6 1050 56 28 525 LNGT30 - 1050 60 30 525 LNGT32 AlNiCo 38/11 800 100 32 550 LNGT34 AlNiCo 38/11 800 104 34 550 LNGT38 AlNiCo 38/11 820 110 38 550 LNGT40 - 820 112 40 550 LNGT44 - 880 120 44 550 LNGT60 AlNiCo 60/11 900 110 60 550 LNGT72 - 1050 112 72 550 LNGT80 - 1080 123 80 550 LNGT88 - 1100 126 88 550 LNGT92 - 1150 126 92 550 LNGT36J AlNiCo 36/15 700 140 36 550
sintered AlNiCo - isotropicRemanence Coercive force Coercive force Energy product Working Br bHc jHc (BH)max temperature Grade mT kA/m kA/m kJ/m³ °C nom. min. max. nom. max. FLN8 520 40 43 8 - 10 440 FLNG12 700 40 43 12 - 14 450 FLNG14 570 76 78 14 - 16 450 FLNGT18 560 86 90 18 - 22 525
sintered AlNiCo - anisotropicRemanence Coercive force Coercive force Energy product Br bHc jHc (BH)max Grade mT kA/m kA/m kJ/m³ nom. min. max. nom. FLNG28 1050 46 47 28 - 33 FLNG34 1100 48 50 33 - 38 FLNG35 1220 50 51 35 - 39 FLNGT28 1000 56 57 28 - 30 FLNGT31 780 104 106 33 - 36 FLNGT38 800 123 126 38 - 42 FLNGT42 880 120 122 42 - 44 FLNGT44 900 120 125 44 - 48 FLNG33J 650 136 150 31 - 36 FLNGT40J 800 1440 155 40 - 44 FLNGT44J 820 1520 160 44 - 48
The given data are indications only. Garanteed characteristics are to be agreed and confirmed in writing.
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AlNiCo Magnete
Magnete aus einer Verbindung von Aluminium, Nickel und Kobalt zählen zu den ältesten bekannten Permanentmagneten in der Magnetindustrie. Die Herstellung der ersten Exemplare erfolgte bereits in den 30er Jahren. Erst in den 60er und 70er Jahren folgten Versuche mit SmCo- und NdFeB-Legierungen. Charakteristisch für AlNiCo Magnete ist vor allem ihre hohe Temperaturbeständigkeit von bis zu 550°C und ihre zugleich hohe Remanenz, sie verfügen allerdings über magnetische Werte innerhalb der Koerzitivfeldstärke im Vergleich zu anderen Dauermagneten, um eine Entmagnetisierung zu verhindern ist auf die Dimensionierung dieser Magnete besonderer Wert zu legen.
EigenschaftenAlNiCo Magnete halten abhängig Ihrer jeweiligen Güte Temperaturen bis 550°C stand, ohne Folge von irreversiblen Verlusten magnetischer Eigenschaften. Ein weiterer Vorteil ist ihre Korrosionsbeständigkeit, auch die meisten Lösungsmittel beschädigen diese Legierung dank des hohen Gehalts an Nickel nicht. Mit anorganischen Säuren und alkalischen Lösungen sollten sie hingegen nicht in Kontakt kommen. Aus ökologischer Sicht ist der Einsatz von AlNiCo Magneten unbedenklich, da sie umweltfreundlich entsorgt werden können. Eine Schwäche von Aluminium-Nickel-Kobalt-Magneten ist, dass sie aufgrund ihrer geringen Koerzitivfeldstärke leicht entmagnetisiert werden können.
Einsatzmöglichkeiten der AlNiCo MagneteAlNiCo Magnete sind für alle Bereiche mit höheren Temperaturen geeignet. Die häufigsten Einsatzgebiete sind Messgeräte, Sensoren, Reedschalter und Weggebersysteme. Weitere gängige Einsatzbereiche sind Elektromotoren und Lautsprecher. Eine Verwendung in gleichpoliger Umgebung ist nicht möglich, da dies aufgrund der schwachen Koerzitivfeldstärke schnell zur Entmagnetisierung führt.
Obgleich AlNiCo Magnete günstiger sind als andere Permanentmagnete, werden sie, sofern die Umgebungsbedingungen es zulassen, in vielen Bereichen gerne durch NdFeB Magnete ersetzt.
Ausgangsstoffe, Arten und HerstellungNeben den Grundstoffen Aluminium, Nickel und Kobalt kann der Legierung je nach Einsatzbereich noch Eisen, Kupfer oder auch Titan hinzugefügt werden. AlNiCo-Magnete können mittels unterschiedlicher Fertigungsverfahren hergestellt werden. Im Gussverfahren werden die Grundstoffe geschmolzen und anschließend in Feinguss- oder Sandformen gegossen. Das Sinterverfahren setzt zunächst die Mischung der Pulver der Vormaterialien voraus, welche dann in das Matritzenhohl eines Presswerkzeuges gefüllt werden. Nach der Pressung zu Festkörpern werden die Magnete unter Schutzgas oder im Vakuum bei Temperaturen um 1.300°C gesintert. Innerhalb dieses Prozesses entsteht die gewünschte Legierung und die Verdichtung des Formkörpers. Auch dies geschieht in einem Magnetfeld. Durch wärmetechnische Anschlussverfahren kann die kristalline Struktur nochmals magnetisch ausgerichtet werden. Muss ein fertiger Magnet weiter bearbeitet werden, sind aufgrund der harten Beschaffenheit der dichten Legierung Diamantwerkzeuge erforderlich.

